K1-Teamentwicklung – unser Experte Moritz Faiß

Im Team Aufgaben bearbeiten und Ziele erreichen – sich gegenseitig ergänzend und unterstützend – will gelernt und erprobt sein. Unter dem Leitmotiv „Natürlich Lernen!“ bietet die K1-Teamentwicklung Beratungs- und Coaching-Leistungen speziell für Gruppen und Einzelpersonen an, die in, mit oder als Team agieren.

Drei Grundgedanken stecken hinter dem Leitmotiv „Natürlich lernen!“:

  1. Teamarbeit wurde uns nicht in die Wiege gelegt. Der Mensch lernt von Geburt an in Gruppen zu agieren und zu reagieren. Natürlich muss er auch das Arbeiten im Team lernen! und vor allem erleben und erfahren.
    Das Ziel zu lernen, sich weiterzuentwickeln steht im Mittelpunkt der Konzepte der K1-Teamentwicklung.
  2. Lernen! soll auf natürliche Art und Weise geschehen. Lernen kann und soll Spaß bereiten. Inhalte werden gehirngerecht aufgearbeitet und verschiedene Lerntypen angesprochen. In positiven Lerngemeinschaften werden die Teilnehmer aktiv eingebunden. Wissen soll selbst kreiert, statt konsumiert werden.
  3. K1-Teamentwicklung baut auf den Nutzen der natürlichen Umgebung, um zu lernen! Gerne entführt Sie Moritz Faiß an einen Ort fern Ihres Alltags, z.B. in die Natur des Bergischen Landes. Die natürliche Umgebung befreit Sie von den Anforderungen (Stress) des Alltages, setzt Emotionen frei und wirkt somit förderlich auf den Lernerfolg.
    Natürlich kommt Herr Faiß auch gerne direkt zu Ihnen ins Haus. Meist findet sich überall ein kleiner Lernraum im Freien.

Das Besondere der K1-Teamentwicklung ist die sinnvolle Verknüpfung von psychologischen/ pädagogischen Ansätzen, agilen Lernmethoden und einer systemischen Haltung.
Konzepte aus der klassischen Teamentwicklung – basierend auf wissenschaftlichen Theorien, Modellen und Reflexionsanstößen – werden kombiniert mit agilen Lernmethoden, die neben dem reinen gedanklichen „Reflektieren“ auch ein persönliches „Erleben“ ermöglichen.
Durch diesen ganzheitlichen Ansatz zur Entwicklung eines Teams wird der Transfer des Gelernten erleichtert. Heißt, die im „geschützten Raum“ gewonnenen Erkenntnisse und gemeinsam getroffene Vereinbarungen werden nachhaltig in den Unternehmensalltag integriert.

Nur kurz erwähnt, aber von zentraler Bedeutung für die K1-Teamentwicklung ist der systemische Ansatz. Der Begriff ist populär und nicht immer klar definiert – und ähnlich wie der des „Teams“  und „agil“ überstrapaziert. Daher erscheint uns der Versuch einer kurzen Begriffsklärung sinnvoll. Wir würden es als eine Annährung aus unserer Perspektive verstehen wollen und ziehen dabei die Gedanken von Dr. Rudolf Klein und Dr. Andreas Kannicht heran:

Demnach ist der systemische Ansatz einer Beratung das Bestreben den Klienten zu einer Position zu verhelfen, aus der sie (aus einer Beobachtungsperspektive) auf sich selbst schauen. Sie werden mittels kommunikativer Methoden eingeladen zu reflektieren, wie sie ihr Denken, Fühlen und Handeln in der konkreten Situation selbst erzeugen. Die Absicht des Beraters ist es den Klienten öffnende Angebote zu machen und einen Prozess in Gang zu setzen. Angestrebt wird das Erzeugen und Anregen neuer und als hilfreich eingeschätzter Denk-, Fühl- und Handlungsoptionen.

Welche Faktoren bei der systemischen Beratung von besonderer Bedeutung sind, soll Ihnen folgende Graphik (nach Dr. A Kannicht & A. Lehnen) veranschaulichen:

Der K1 ist ein großartiger Lernort fern des Alltages, wunderschön gelegen im Bergischen Land. Er steht für lebendige und natürliche Teamentwicklung, drinnen wie draußen! Hauptsache authentisch, mit viel Freude an der Entwicklung und der Gestaltung von (Team)Prozessen.

Und jetzt? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder kommen Sie doch einfach auf der ZUKUNFT PERSONAL 2018 in Köln am PITStop: Stand (O.29) in Halle 2.2 vorbei und lernen Sie Moritz Faiß persönlich kennen.
Sie wollen noch ein bisschen Stöbern? Gerne: www.teamentwicklung-k1.de 

Cross-Cultural Leadership, Team- and HR-Development – unser Experte Stephan Hild

Stephan Hild

Da ist es endlich, das internationale und interdisziplinäre Projektteam, bestehend aus klugen und ambitionierten Ingenieuren und Business Developern aus Singapur, Malaysia, Indien, Polen, Brasilien, den USA und Deutschland, der ganze Stolz des Entwicklungschefs und mit jeder Menge C-Level-Attention. Doch nach vier vielversprechenden Monaten stockt der Projektfortschritt, trotz allen Commitments und Agilitätsbekundungen geht nichts mehr voran. Im Gegenteil, gegenseitige Vorhaltungen kursieren („…die ________ sind absolut unzuverlässig!“, „…die _________ blockieren immer!“, „…die _________ sind arrogant!“), zwei wichtige Akteure verlassen das Projektteam.
Fiktion? Nein, so oder ähnlich trauriger Alltag in vielen international agierenden Unternehmen. Dabei hängen doch Wertschöpfung und Zukunftsorientierung vor allem anderen von gut eingespielten, einander vertrauenden und sich gegenseitig unterstützenden Teams ab – von Menschen! Verzögerte Entwicklungsprozesse und Markteinführungen, verschlafene Trends und Schadensersatzforderungen – die systematische und fahrlässige Unterschätzung der Bedeutung kultureller Diversität und der Risiken virtueller Kooperation kostet so manch ein Unternehmen Millionen.

Was also brauchen Mitarbeiter/-innen in international aufgestellten Unternehmen, um erfolgreich in internationalen, virtuellen Teams höchste Leistung zu bringen? Es ist grober Unfug zu glauben, nur weil Menschen „erwachsen“ und „professionell“ seien, würde „das alles schon laufen“. Dauerhafte Kooperation erfordert Vertrauen und eine gemeinsame Kultur. Diese lässt sich nicht verordnen oder per E-Mail-Anhang verbreiten. Kulturentwicklung erfordert Zeit und geschickte Moderation, damit sich eine kritische Masse an verbindenden Erlebnissen einstellt. Mitarbeiter/-innen müssen Gelegenheit haben, sich kennen und miteinander arbeiten zu lernen. Sie müssen die Zeit erhalten, sich auch in ihrer Verschiedenheit schätzen zu lernen, damit der Team Spirit auch dann noch hält, wenn es mal stressig wird.

Die Neurowissenschaften belegen immer eindrucksvoller, wie tief kulturelle Prägung im Gehirn verankert ist und so Wahrnehmung, Kognition und Affekt beeinflusst. Gleichzeitig ist es gut untersucht, dass Menschen umso mehr in angestammte Kommunikationsmuster und Arbeitsstile zurückfallen, je mehr sie unter Druck geraten. Und genau das ist der Nährboden für wertvernichtende Reibereien und Konflikte im internationalen Business.

Wirksame interkulturelle Mitarbeiter- und Teamentwicklung muss also nichts Geringeres leisten, als jenseits der kognitiven Ebene ran an die tief verwurzelten Muster der Wahrnehmung und Realitätskonstruktion. Relevante und clever gemachte Simulationen, gemeinsames Arbeiten an Fallstudien aus dem internationalen Business, moderiertes Aushandeln von Kommunikations- und Arbeitsstilen, das Sichtbarmachen von Perspektiven und Grundannahmen, Kulturschocks und Stresstests, mithin die Fähigkeit, sich stets neuen interkulturellen Herausforderungen anzupassen – all das sind Zutaten für effektive Teamentwicklungsmaßnahmen im interkulturellen Kontext und Investitionen in die langfristige Wertschöpfung der Organisation.

 

Wenn Sie wissen möchten, wie CULTURAL CONSULTANT auch Ihrem Unternehmen hilft, die Internationalisierung proaktiv und erfolgreich zu gestalten, nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder kommen Sie doch einfach auf der ZUKUNFT PERSONAL 2018 in Köln am PITStop: Stand (O.29) in Halle 2.2 vorbei.

 

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